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Technologie
Informeon baut auf einer breiten Basis von informationstechnischem
Know-How auf. Das Spektrum reicht von der Entwicklung elektronischer
Schaltungen über High-End-Bildverarbeitung und Echtzeitprogrammierung bis
zur objektorientierten Softwareentwicklung. Der Schwerpunkt liegt bei der
Softwareentwicklung unter Windows in Java. Die Entwicklung der
.NET-Technologie und der Programmiersprache C# sehen wir als sehr
wichtigen Prozess, der die IT-Welt grundlegend verändern wird. Wir sind
bei diesen Technologien von Anfang an dabei und werden, sobald die Technik
reif für den Praxiseinsatz ist, unseren Kunden diese Perspektive
eröffnen.
Die wichtigsten von Informeon unterstützten Technologien hier im
Überblick (wertende Aussagen über Produkte Dritter sind als subjektive
Meinung der Informeon e.K. zu verstehen):
| Java |
Die bekannteste Programmiersprache im
Internetbereich. Sie ist syntaktisch eine Weiterentwicklung der
Sprache C++, wobei die Schwerpunkte der Weiterentwicklung
- Objektorientierung,
- Stabilität,
- Plattformunabhängigkeit und
- Vernetzung
sind. Ihre Bedeutung als General-Purpose-Language, also für die
Implementierung von Anwendungen außerhalb des Internetbereichs,
wurde lange unterschätzt. |
| Visual J++ |
In der Version 6.0 die beste
Java-Entwicklungsumgebung. Mit der Windows-spezifischen Bibliothek
WFC (Windows Foundation Classes) können hochperformante
Windows-Applikationen erstellt werden, die im Look & Feel nichts
zu wünschen übrig lassen. Leider wird die Entwicklungsumgebung wegen
eines Lizenzrechtsstreits zwischen Sun (Java-Erfinder) und Microsoft
(Visual-J++-Hersteller) von vielen Java-Puristen abgelehnt und von
Microsoft nicht weiterentwickelt. Sie hat aber einen so großen
technischen Vorsprung, dass sie auch für aktuelle Projekte verwendet
werden kann. Die Technologie wird von Microsoft in der
.NET-Architektur und der Sprache C# als Basis für die zukünftige
Generation von Windows weiterverwendet. Bestehende Anwendungen
können sowohl in die PureJava-Welt als auch in die .NET-Welt
portiert werden. |
| C# |
Eine neue Programmiersprache, die als Antwort von
Microsoft auf die rechtlichen Probleme mit Sun / Java zu sehen ist.
Sie ist eine Synthese aus C++ und Java mit signifikanten
Verbesserungen beider Sprachen. C# (gesprochen 'C sharp') ist die
ideale Programmiersprache für die nächste Windows-Generation .NET
und zugleich hervorragend für die Erstellung von Softwarekomponenten
geeignet. Syntaktisch und funktional fällt eine sehr nahe
Verwandtschaft mit Java auf. |
| C++ |
Die klassische Programmiersprache zur Erstellung
komplexer Anwendungsprogramme in praktisch allen wichtigen
Betriebssystemen. Sehr leistungsfähig, aber mit vielen
Fehlermöglichkeiten. Erweiterungen wie Containerbibliotheken (STL),
Datenbankanbindungen, Objektmodelle (COM, DCOM, CORBA),
Netzwerkprotokolle usw. führten zu unübersichtlichen
Zusatzbibliotheken, die nur mit höchster Qualifikation und Disziplin
des Programmierers fehlerfrei eingesetzt werden können. Die
Objektorientierung ist als Erweiterung auf die Sprache C aufgesetzt
und lässt viele Wünsche offen. |
| CORBA |
Ein Objektmodell der Object Management Group (OMG),
das die Verteilung von Objekten über Netzwerke ermöglicht. CORBA ist
plattform- und sprachunabhängig. Es basiert auf einer statischen
Beschreibung der Schnittstellen von Objekten in der eigens dafür
definierten Sprache IDL (Interface Definition Language). Es
definiert darüber hinaus viele Dienste, um Objekte zu verwalten, zu
finden, zu synchronisieren und zu verteilen. In Java ist die
Implementierung sehr einfach, da das Interfacekonzept sehr ähnlich
ist. In der neuesten Java-Version von Sun ist eine
CORBA-Implementierung standardmäßig integriert. Eine spezielle
C++-Implementierung (TAO) ermöglicht den Einsatz in
Echtzeitsystemen. |
| COM / ActiveX |
COM (Component Object Model) bzw. DCOM (Distributed
COM) ist ein Objektmodell von Microsoft. Es umfasst die
ActiveX-Komponentenarchitektur und erweitert sie um Verfahren,
Komponenten über Netzwerke verteilt zu benutzen. COM ist nur in
Windows-Systemen verbreitet, bildet dort aber die Grundlage
praktisch aller komplexen Anwendungen (nämlich all derer, die
Komponenten enthalten). Auch die Automation-Schnittstelle basiert
auf COM; sie ermöglicht die Einbettung von Anwendungen und
Dokumenten (Beispiel: Wenn Sie in Word eine Excel-Tabelle einbinden,
wird Excel von Word aus über die Automation-Schnittstelle
'ferngesteuert').
DCOM ist eine konkurrierende Technologie zu CORBA. Beide haben
einen vergleichbaren Funktionsumfang und beide sind
verbreitet. |
| .NET |
Die zukünftige Architektur von Windows. Sie löst die
WIN32-API ab, die noch keinen objektorientierten Aufbau hat. .NET
(gesprochen 'Dot Net') umfasst ein grafisches Windows-Interface für
Anwendungsprogramme (WinForms), sowie objektorientierte Interfaces
für alle Aspekte der Windows-, Server- und
Internetprogrammierung. |
| Windows 2000 |
Die Weiterentwicklung von Windows NT 4.0. |
| Windows NT |
Die stabile Windows-Variante für den professionellen
Einsatz. Geeignet für Netzwerkserver, Desktoprechner und
Industrie-PCs. |
| Windows 9x |
Windows 95 und Windows 98. Eher geeignet für den
Privatbereich, wenn mehr Wert auf Features als auf Stabilität gelegt
wird. Sehr verbreitet, viele Möglichkeiten im
Multimediabereich. |
| Linux |
Ein nicht-kommerzielles Betriebssystem, das von
einer offenen Gruppe entwickelt wird. Es hat viele Ähnlichkeiten mit
Unix, u.A. seine Stabilität bei Serveranwendungen. Wird in vielen
Internet-Servern zusammen mit dem Apache Webserver (ebenfalls
nicht-kommerziell) verwendet. Wurde in letzter Zeit um grafische
Bedienoberflächen erweitert, die aber insbesondere für
Computerfreaks geeignet sind. Wird von vielen Firmen als
Gegengewicht zum Quasi-Monopol von Microsoft im Betriebssystemmarkt
für Desktoprechner unterstützt. |
| X.509 |
The most widely used standard for defining digital certificates. X.509 is actually an ITU Recommendation, which means that has not yet
been officially defined or approved. As a result, companies have
implemented the standard in different ways. For example, both Netscape and Microsoft use X.509 certificates to implement SSL in their Web servers and browsers. But an
X.509 Certificate generated by Netscape may not be readable by
Microsoft products, and vice versa. (Definition by http://webopedia.internet.com). |
| SPS |
Speicherprogrammierbare Steuerungen. |
| Expertensystem |
Ein Wissensspeicher mit einer Schnittstelle, die der
Befragung eines virtuellen Experten ähnelt. Es gibt verschiedenste
Ausprägungen solcher Systeme, von einfachen statischen
Entscheidungsbäumen bis zu komplexen selbstlernenden Systemen, die
mehrere Verfahren der AI (artificial intelligence) nutzen. |
| Fernvisualisierung |
Die Visualisierung und Bedienung eines PCs über
Netzverbindung. Die Verbindung kann im lokalen Netz, über DFÜ,
Internet oder Modem-Direktverbindung hergestellt werden. |
| SQL |
Structured Query Language. Standardisierte Sprache
zur Datenbankanbindung. Wird von praktisch allen verbreiteten
Datenbanken unterstützt, wobei allerdings nur bei den primitivsten
Abfragen wirklich ein gemeinsamer Standard benutzt wird. Bei anderen
Befehlen müssen herstellerspezifische Dialekte und Besonderheiten
berücksichtigt
werden. |
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